Agathe Tyche im Spiegel der griechischen und römischen by Andrea Peine

By Andrea Peine

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Die Art der Oberflächenbehandlung deutet auf eine Entstehungszeit der Replik im Späthellenismus hin. Die Faltenrücken sind schmal und spitz. Der Faltenstrang (1) ist besonders breit ausgeführt. Die einzelnen Faltenstränge im Oberkörper sind von anderer Breite als bei der Figur in Teramo; in ihrem Verlauf entsprechen sie dieser. Der Oberschenkel des Spielbeines ist nach außen gestellt. Die an dieser Stelle bei der Replik Teramo beobachteten Zugfalten erscheinen hier eher als Hängefalten. Die Anlage des Mantels ist derjenigen der Figur in Teramo gleich.

Lateran) Inv. Nr. 10784 H. v. 120 Es ist das Gesicht einer nicht mehr jungen Frau, mit Nasolabialfalte und Einziehung zwischen Kinn und Unterlippe. Die Augen sind recht groß, die Frisur weist eine zweifache Stirnlöckchenreihe auf. Darüber ist die Frisur in zweireihige Haarspitzen geordnet. Im Unterschied zu den bisherigen Porträtstatuen ist der Kopf zur Standbeinseite gewendet. Die Frisur ist kein zweites Mal für Marciana überliefert, die Gesichtszüge aber sind übereinstimmend. 121 Eine 1993 in Trier gefundene Goldmünze gibt das Porträt ebenfalls wieder, auch die Frisur ist auf der 118 Scholz 46.

Die Stolafalten enden allesamt direkt auf der Plinthe. Die Brüste und der Bauchnabel scheinen wieder unter dem Stoff hervor. Der von einem Diadem gekrönte zugehörige Porträtkopf ist leicht zur Spielbeinseite gewendet. Der Blick ist nach oben gerichtet. Die Identifizierung des Porträts ist in der Forschung nicht übereinstimmend erfolgt: Zanker erkannte in den Gesichtszügen Agrippina Minor im III. 113 Dagegen spricht, daß für Agrippina Minor kein Bildnistyp überliefert ist, bei dem die Haare am Hinterkopf zu einem breiten, flachen Dutt zusammengefaßt sind, wie es hier der Fall ist.

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